Autor: sandrine@perle-de-tahiti.com

  • Tahitianische Exporte steigen stark an: Perlen und Fisch treiben Rekordwachstum in 2014

    Französisch-Polynesiens Handelsbilanz erreicht Rekordniveau
    Laut ISPF-Daten schnellten die Exporte im Juli 2014 um 73% im Wert gegenüber Juli 2013 in die Höhe. Diese bemerkenswerte Leistung geht auf zwei Schlüsselsektoren zurück:

    Perlensektor dominiert
    Jahresbilanz 2014 vs 2013
    • +7% Wertsteigerung trotz -14% Volumen
    • +14% Preis pro Gramm (Durchschnitt ~685 FCFP)
    • Juli-Auktion erreicht Vor-Krisen-Niveau (vor 2009)
    • Kumulative Aufträge +23% in ersten sieben Monaten

    Die historische Juli-Auktion übertraf die Verkäufe von 2013 um das Doppelte – Beweis für den zurückgewonnenen Marktprestigetahitianischer Perlen.

    Fischerei mit gegenläufigen Trends
    🐟 Juli 2014 Anstieg
    • +41% Exportwert
    • +47% Volumen
    ⚠️ Jahresbilanz
    • -4% Gesamtwert (durch -10% Preis pro kg)

    Weitere Exportsektoren
    🥥 Kopraöl
    • Juli: +67% Preis/kg + +16% Volumen
    • 2014 Gesamt: -3% Wert (Volumen -35%)
    🍈 Noni-Püree
    • Temporäre Juli-Erholung
    • Jahresgesamt: -18%

    Marktanalyse
    „Die Zahlen bestätigen Perlen als unsere wirtschaftliche Lebensader“, so ein ISPF-Ökonom. Die Strategie zur Premium-Perlenproduktion (geringeres Volumen, höherer Wert) trägt Früchte, doch die Volatilität der Fischerei unterstreicht den Bedarf an diversifiziertem Wachstum.

    Kernaussage: Während tahitianische Perlen ihren Glanz auf globalen Märkten zurückgewinnen, bleibt die Herausforderung, andere traditionelle Exporte zu stabilisieren. Der +14%ige Perlenpreisanstieg deutet auf erfolgreiches Luxus-Rebranding nach der Krise hin.

    *Datenquelle: ISPF-Handelsbericht – August 2014*

  • Historische Einigkeit erreicht: Tahitian Pearl Association wird mit beispielloser Unterstützung der Industrie gegründet

    Meilenstein für Tahitis Perlenindustrie
    Die Tahitian Pearl Association of French Polynesia (TPAFP) vereint erstmals über 80% der lokalen Perlenspezialisten – ein neues Zeitalter der kollektiven Branchenzusammenarbeit unter Präsidentin Aline Baldassari-Bernard.

    Wesentliche Entwicklungen
    🏷️ Zukunftsmission
    • Marktregulierung: Einführung standardisierter Qualitätskontrollen
    • Markenschutz: Entwicklung eines Echtheits-Zertifizierungslabels
    • Globale Positionierung: Erarbeitung einheitlicher Marketingstrategien

    🎨 Logo-Wettbewerb (Einsendeschluss: 22. August)
    • Offener Aufruf für Designs, die verkörpern:

    • Polynesisches Kulturerbe
    • Kunst der Perlenzucht
    • Luxusmarkt-Aspirationen
      • Hauptpreis: Perlenkette im Wert von 1 Million FCFP
      • Jury:
    • 8 Branchenexperten
    • Vertreter des Perlikultur-Ministeriums

    Strategische Bedeutung
    ✔ Erstmaliger Konsens zwischen Züchtern, Verarbeitern und Exporteuren
    ✔ Qualitätssicherungssystem gegen Marktverwässerung
    ✔ Premium-Positionierung gegenüber Konkurrenz-Perlen

    „Dies ist kein Verband – dies ist unser kultureller Botschafter“, betont Baldassari-Bernard. „Das Logo wird zum globalen Gütesiegel tahitianischer Perlenexzellenz.“

  • Spektakuläre Perlen-Auktion von Poe O Rikitea: 660 Lose, die Wellen schlagen werden

    GIE Poe O Rikitea setzt mit Juli-Perlenauktion neue Maßstäbe
    Mit 660 sorgfältig kuratierten Losen und einem ehrgeizigen Verkaufsziel von 400 Millionen FCFP unterstreicht diese Auktion Tahitis anhaltende Dominanz im globalen Perlengeschäft.

    Auktions-Highlights
    🔍 Vorab-Begutachtung (21.-26. Juli)
    • 50+ internationale und lokale Käufer prüfen die Lose
    • Moderne Digitaltools ergänzen traditionelle Begutachtungsmethoden
    • Spezieller „Buyer Concierge“-Service für VIP-Kunden

    💎 Star-Lot
    • Die 20,8 mm AA+-Perle (seltene Qualitätsstufe)
    • Mit vollständiger UV-Reaktivitäts- und Mikronukleus-Dokumentation
    • Erwarteter Erlös: 3-4x des Standardauktionspreises

    Markteinblicke
    🌐 Exportdominanz
    85% der Lose bestimmt für:
    • Japan (40%)
    • China/HK (30%)
    • EU/USA (15%)
    • Neue Nachfrage aus dem Mittleren Osten

    📊 Preistrends
    • Stabiler Großhandelspreis bei ~2.000 FCFP/Perle
    • Bis zu 25% Aufschlag für:

    • Metallische Farbtöne
    • Perfekt runde Perlen >15mm
    • Seltene Pistazien-/Pfauenfarben

    Hinter den Kulissen
    🤵 Loic Wiarts Einkaufsstrategie
    • 8 Gutachter bei 5 parallelen Auktionen
    • KI-gestützte Sortierung für marktspezifische Nachfrage:

    • Japan: 10-12mm runde Perlen
    • Europa: Barockperlen
      • 120 Mio. FCFP für Premium-Erwerbe budgetiert

    Branchenauswirkungen
    Die Auktion dient als wichtiger Test für:
    • Marktresilienz nach der Pandemie
    • Anpassung an neue chinesische Zölle
    • Durchsetzbarkeit von Nachhaltigkeitsaufschlägen

    „Die 20,8-mm-Perle ist nicht nur Ware – sie ist eine Aussage“, so ein erfahrener Händler. „Ihr Verkauf wird die Preisgestaltung der nächsten Saison bestimmen.“

    Experten-Tipp: Achten Sie auf Last-Minute-Bietgefechte um die „Tahitian Black“-Kollektion – diese ultra-seltenen (>21mm) Perlen brechen seit 2019 bei jeder Auktion Rekorde.

  • Rekordverdächtige Auktion: Über 700.000 Tahiti-Perlen werden im Juli versteigert

    Papeete bereitet sich auf eine außergewöhnliche Tahiti-Perlen-Schau vor
    Vier Produzenten-Kollektive (GIEs) rüsten sich für ihre wegweisenden Juli-Auktionen

    Auktions-Highlights
    📅 Vorschau: 21. Juli
    💎 Verkaufstermine: 27.-29. Juli
    🌏 Käufer: 40+ lokale und internationale Händler an vier Standorten
    ✨ Gesamtangebot: Über 700.000 Perlen (inkl. einer seltenen 20,8-mm-Perle)

    Marktentwicklung
    • 3-jähriger Preisanstieg: Stabiles Wachstum bei ~600 Fcfp/Gramm
    • 2024-Strategie: Kontrollierte 10-15% jährliche Preiserhöhungen
    • 2023-Referenzwert: 1 Mrd. Fcfp Auktionsumsatz
    • 2024-Ergebnis: März-Auktion erreichte bereits 500 Mio. Fcfp

    Besondere Attraktionen
    🔹 Comeback von GIE Poe Rava Nui:
    • Nach 8-jähriger Pause zurück
    • 50 Produzenten präsentieren 200.000 Perlen
    • Zeichen für neues Marktvertrauen

    🔹 Die Star-Perle:
    • 20,8 mm Durchmesser (außergewöhnliche Größe)
    • B/C-Einstufung (geringe Oberflächenmerkmale)
    • Exzellenter Lüster auf 80% der Oberfläche
    • Erwartet wird lebhaftes Bietgefecht

    Bedeutung der Auktionen
    Für Kleinproduzenten sind diese Auktionen ein entscheidender Vertriebskanal. Das 35-jährige System garantiert Professionalität:
    • Blindes Mindestgebot: Käufer bieten ohne Preisvorgabe
    • Nur lizenzierte Händler: Gewährleistet Marktstabilität

    „Die Juli-Auktion ist mehr als ein Verkauf – sie ist ein Stimmungsbarometer für die gesamte Branche“, so ein erfahrener Perlengutachter. Mit Raritäten und zurückkehrenden Produzenten könnte Tahiti seine globale Marktführerschaft festigen.

    Experten-Tipp: Achten Sie auf die 20,8-mm-Perle – ihre kleinen Unregelmäßigkeiten erzählen eine authentische Geschichte, während ihr Glanz Preisrekorde brechen könnte.

  • Wiedergeburt der tahitianischen Perlenindustrie: Gründung der Tahitiperlenvereinigung von Französisch-Polynesien (TPAFP)

    Ein neues Kapitel beginnt für Polynesiens Perlensektor mit der Gründung der Tahitian Pearl Association of French Polynesia (TPAFP), die Fachleute aus allen Archipelen und Branchenorganisationen vereint. Diese wegweisende Initiative füllt die Lücke der zuvor aufgelösten Strukturen und belebt die globale Vermarktung tahitianischer Zuchtperlen neu – die trotz eines Jahrzehnts voller Herausforderungen nach wie vor ein Grundpfeiler der Exporte des Territoriums bleiben.

    Wichtige Aufgaben & Finanzierung
    Hauptziel: Internationale Vermarktung tahitianischer Perlen
    Finanzierungsmodell:

    • Staatliche Subvention (Höhe noch nicht finalisiert)
    • Perlenspezifische Exportabgabe (DSPE), die voraussichtlich 400-500 Millionen Fcfp/Jahr einbringen wird

    Strategische Schwerpunkte
    Zielmärkte:

    • Priorität: Japan & China
    • Zweitrangig: USA & Europa
      Globale Präsenz: Teilnahme an wichtigen Fachmessen (Baselworld, Hong Kong International Jewellery Show)
      Produktionsaufsicht: Erweiterte Rolle bei der Regulierung der Perlenzucht und -vermarktung

    Brancheneinheit & Unterscheidungsmerkmal

    • 300+ Mitglieder (von 482 berechtigten Fachleuten) fördern eine beispiellose Zusammenarbeit
    • Ergänzende Rolle: Arbeitet neben der Französisch-Polynesischen Perlenföderation (FPPF), die sich auf die Förderung von Schmuck/Kunsthandwerk konzentriert
    • Markenidentität: 1 Million Fcfp Logo-Design-Wettbewerb für die Öffentlichkeit, der globale Ambitionen symbolisiert

    „Dies ist nicht nur ein weiterer Verband – es ist eine kollektive Wiedergeburt“, sagt ein Branchenkenner. Mit straffer Führung und klaren Marktprioritäten will die TPAFP tahitianischen Perlen ihren rechtmäßigen Platz als Juwelen des Pazifiks zurückgeben.

  • Tahiti-Perlen glänzen heller als je zuvor: FPPF tritt als globaler Botschafter auf

    In kaum mehr als einem Jahr seit ihrer Gründung hat die Französisch-Polynesische Perlenföderation (FPPF) sich zu einer zentralen Kraft für die weltweite Vermarktung tahitianischer Perlen entwickelt. Durch strategische Missionen in Paris, Monaco, Moskau und Las Vegas haben die Leiterinnen Jeanne Lecourt und Marcelle Howard Polynesiens „schwarzes Gold“ ins Zentrum internationaler Juwelier-Diskussionen gerückt.

    Vom Neuanfang zur Weltbühne

    Die im Februar 2014 gegründete FPPF, die die Lücke der aufgelösten Pearl House schließen sollte, hat:
    ✔ 30 Perlenzüchter, 60 Kunsthandwerker und Branchenexperten vereint
    ✔ Eine Vizepräsidentschaft in der CIBJO-Perlenkommission (Welt-Juwelier-Konföderation) erlangt
    ✔ Eine Schlüsselrolle bei der Entwicklung globaler Perlenklassifizierungsstandards übernommen

    Strategische Erfolge

    • Korrektur von Fehlinformationen über tahitianische Perlen im Bordmagazin von Air France
    • Partnerschaft mit Air Tahiti Nui zur Ansprache von über 4.500 amerikanischen Juwelieren
    • Erfolge auf der JCK Las Vegas Show, der weltgrößten Juwelier-Fachmesse
    • Vorbereitung zur Ausrichtung internationaler Einkäuferdelegationen für direkte Kontakte zwischen Erzeugern und Märkten

    Was kommt als Nächstes?
    Die FPPF:
    🔹 Richtet einen ständigen Hauptsitz in Papeete ein
    🔹 Gründet Fachausschüsse zur Vertiefung internationaler Partnerschaften
    🔹 Startet eine Aufklärungskampagne in Frankreich, wo tahitianische Perlen noch unterbewertet sind

    „Unsere Stärke liegt in der Einheit – wir verbinden lokale Erzeuger mit globalen Chancen“, sagt Lecourt. Mit ihrer Basis-Energie und globalen Ambitionen schreibt die FPPF die Zukunft von Polynesiens ikonischstem Edelstein neu.

    Wussten Sie schon? Tahitianische Perlen machen 87% der Exporte Französisch-Polynesiens aus, doch die meisten Franzosen kennen ihre Herkunft nicht. Die FPPF will das ändern – eine Perle nach der anderen.

  • Polynesischer Außenhandel in Q1 2014: Gemischte Signale zeigen sich

    Das Französisch-Polynesische Statistikinstitut (ISPF) hat seinen jüngsten Wirtschaftsbericht veröffentlicht, der gegenläufige Trends im Außenhandel im ersten Quartal 2014 aufzeigt.

    Importentwicklung: Stabilität mit Vorbehalten

    • Gesamtwert der Importe stabil (+0,3%)
    • Volumenanstieg um 5% deutet auf sinkende Stückpreise hin
    • März-Anstieg (+22,3%) verursacht durch:
      • Aufträge für Betriebsausstattung
      • Käufe von Erdölprodukten (↑13% im Volumen trotz niedrigerer Preise)

    Laut ISPF sind die Schwankungen auf temporäre Faktoren zurückzuführen:

    • Lagerauffüllzyklen
    • Lieferverzögerungen

    Anhaltende Exportprobleme

    • März-Erholung (+1,9%) kann Quartalsrückgang (-5%) nicht ausgleichen
    • Perlen zeigen Widerstandsfähigkeit:
      +15% Quartalswachstum
      +30% Anstieg im März
    • Andere Sektoren kämpfen:
      Fischexporte: -31%
      Perlmutt: -35%
      Vanille: -15%

    Zunehmende wirtschaftliche Verwundbarkeit
    Die Exportstruktur konzentriert sich immer stärker auf Rohperlen, die nun ausmachen:
    87% des gesamten Exportwerts (vs. 82% in Q1 2013)
    Diese Überabhängigkeit wirft Bedenken über die Widerstandsfähigkeit des Territoriums gegenüber globalen Marktschwankungen auf.

    Zentrale Erkenntnis: Während der Perlensektor weiterhin Polynesiens wirtschaftliche Lebensader bleibt, unterstreicht der dramatische Rückgang anderer traditioneller Exporte die dringende Notwendigkeit einer Exportdiversifizierung. Der starke Anstieg der Erdölimporte bedarf besonderer Beobachtung, da er entweder strategische Vorratshaltung oder wachsenden Energiedruck signalisieren könnte.

    *Datenquelle: ISPF – Handel Bulletin April 2014*

  • Französisch-Polynesien Perlenverband: Eine neue Säule für den Export von Tahiti-Perlen

    Der polynesische Perlensektor begrüßt eine neue Einrichtung mit der Gründung der Französisch-Polynesischen Perlenföderation (FPPF) am 4. Februar 2014. Diese Vereinigung, die zur Stärkung von Exportinitiativen gegründet wurde, hat das Ziel, alle Fachleute der tahitianischen Perlenindustrie unter einem Dach zu vereinen.

    Eine prestigeträchtige Führungsrolle

    Unter der Leitung von Jeanne Lecourt, Gründerin und Direktorin der FPPF, wurde die Vereinigung von CIBJO (der Welt-Juwelier-Konföderation) damit beauftragt, die Arbeitsgruppe zu leiten, die für die Entwicklung des ersten universellen Perlenklassifizierungssystems verantwortlich ist. Bemerkenswerterweise ist die FPPF derzeit die einzige Organisation innerhalb der CIBJO, die sich speziell polynesischen Zuchtperlen widmet – einem globalen Gremium, das Juweliere und Produzenten von Edelmaterialien vertritt.

    Strategische Ziele

    Die FPPF konzentriert sich auf die Steigerung der internationalen Einnahmen ihrer Mitglieder durch vier zentrale Säulen:

    • Förderung des Perlenexports
    • Stärkung der Beziehungen zu globalen Akteuren der Branche
    • Austausch von Erkenntnissen über weltweite Perlenmarkttrends
    • Bereitstellung lokaler Schulungen zur Perlenqualitätsbewertung und internationalen Verkaufstechniken

    Mitgliedschaft & Herausforderungen

    Obwohl ehrgeizig, hat die Föderation derzeit eine begrenzte Mitgliedschaft, die sich hauptsächlich zusammensetzt aus:

    • GIE Tuavana
    • Tainura Federation of Moorea

    Die FPPF strebt eine breitere Beteiligung im gesamten Sektor an und positioniert sich als ergänzende Kraft zu bestehenden Strukturen – im Gegensatz zu Perlenhandelsgruppen (GIEs) organisiert sie keine Auktionen. Stattdessen konzentriert sie sich darauf, den lokalen Fachleuten fehlende internationale Instrumente bereitzustellen.

    Finanzielle Hürden

    Trotz vielversprechender Projekte sieht sich die FPPF mit finanziellen Engpässen konfrontiert und ist stark auf Mitgliederbeiträge angewiesen. Die Föderation ist aktiv auf der Suche nach externen Finanzmitteln, um ihre Bemühungen zu erweitern und den wachsenden Anforderungen des globalen Perlenexports gerecht zu werden.

    Diese Initiative markiert einen entscheidenden Schritt zur Vereinigung der tahitianischen Perlenindustrie und zur Stärkung ihrer Wettbewerbsfähigkeit auf der weltweiten Bühne.

  • Schließung des Pearl House: Umstrukturierung und Entlassungen bekannt gegeben

    Die polynesische Regierung hat die Ernennung von Hinano Teanotoga, Direktorin des Pearl House, durch einen Erlass des Ministerrates formell beendet. Die öffentliche gewerbliche Einrichtung (EPIC) wird am 30. November 2013 offiziell aufgelöst, was eine umfassende Umstrukturierung des Perlensektors und die Abschaffung seiner wichtigsten Förder- und Rechtsschutzinstitution markiert.

    Auswirkungen auf die Beschäftigung
    12 betroffene Mitarbeiter:

    • 1 Beamter (wird versetzt)
    • 11 Angestellte mit Privatverträgen (vor Entlassungen)

    Nuihau Laurey, Vizepräsident der Regierung, bestätigte die Entscheidung und verwies auf die „Straffung der öffentlichen Verwaltung“ und die „mangelnde nachgewiesene Nützlichkeit“ des Pearl House.

    Gründe für die Schließung

    • Viele Aufgaben des Pearl House wurden bereits von der Direktion für Meeresressourcen wahrgenommen
    • Geringe Beteiligung der Perlenzüchter und interne Umstrukturierungen führten zur Schließung
    • Die verbleibenden Zuständigkeiten werden an die Direktion für Meeresressourcen übertragen

    Eine Institution mit kurzer Lebensdauer
    Das 2009 gegründete Pearl House war mit folgenden Aufgaben betraut:
    ✔ Förderung und Schutz von Perlen und Perlenprodukten
    ✔ Verwaltung der Sortierung, Klassifizierung und Bewertung der Perlenproduktion

    Diese Schließung markiert eine Wende in der institutionellen Strategie und unterstreicht die anhaltenden Herausforderungen der tahitianischen Perlenindustrie. Der Schritt verdeutlicht das Bestreben der Regierung nach mehr Effizienz angesichts finanzieller Zwänge und sich wandelnder Branchenanforderungen.

  • Chinesische Juweliere besuchen Polynesien, um Tahiti-Zuchtperlen zu entdecken

    Eine Delegation, die vier führende High-End-Juwelierunternehmen aus China vertritt, besucht derzeit Französisch-Polynesien vom 2. bis 8. November. Diese „Studienreise“ widmet sich speziell der Erkundung tahitianischer Zuchtperlen, mit dem Ziel, neue Möglichkeiten zur Erweiterung der Vermarktung dieses ikonischen Produkts zu identifizieren.

    Regierungstreffen zur Diskussion des Marktpotenzials

    Der Minister für Meeresressourcen, Tearii Alpha, organisierte am Donnerstag ein Treffen in Papeete, bei dem sich Delegationsmitglieder und wichtige Akteure der Branche versammelten. Die Gespräche konzentrierten sich auf die aktuelle Lage der Schmuckindustrie und betonten das Potenzial des chinesischen Marktes für tahitianische Perlen. Zudem wurden zukünftige Strategien zur Förderung von Zuchtperlen in diesem strategischen Markt erörtert.

    Wichtige Teilnehmer und Branchenexpertise

    Zu dem Treffen gehörten prominente Persönlichkeiten wie:

    • Herr Johnny Cheng, Präsident der Tahitian Pearl Association Hong Kong
    • Frau Ida Wong, Direktorin derselben Vereinigung
    • Herr Dong Wu, Konsul von China in Tahiti

    Auch Vertreter des Perlenzuchtsektors nahmen teil und teilten ihr Fachwissen sowie ihre Erkenntnisse über den chinesischen Markt.

    Die Rolle der Tahitian Pearl Association Hong Kong

    Die 2007 gegründete Tahitian Pearl Association Hong Kong spielt eine entscheidende Rolle bei der Förderung tahitianischer Zuchtperlen in China und Hongkong. Mit rund 80 Mitgliedern – darunter Händler und Juweliere – operiert die Vereinigung hauptsächlich in diesen beiden Schlüsselmärkten, die für die Zukunft der polynesischen Perlen von zentraler Bedeutung sind.

    Dieser Besuch unterstreicht das wachsende Interesse chinesischer Luxusjuweliere an tahitianischen Perlen und könnte den Weg für stärkere Handelspartnerschaften in den kommenden Jahren ebnen.