Autor: sandrine@perle-de-tahiti.com

  • Der Zoll von Tahiti-Faa’a beschlagnahmt bei einer Razzia am Flughafen über 43.000 Perlen

    Verschärfte Kontrollen zum Schutz der Markenintegrität „Tahiti-Perle“

    Papeete, [Datum] – Beamte des Zolls am internationalen Flughafen Tahiti-Faa’a führten Ende April 2024 strenge Kontrollen durch, die zur Beschlagnahme zahlreicher nicht deklarierter Perlen im Inlands- und internationalen Terminal führten.

    Wichtige Beschlagnahmen

    Inlandsterminal (Zwischeninsel-Flüge)

    • 43.372 lose Perlen (Gesamtgewicht: 81,8 kg) beschlagnahmt
    • Passagiere ohne erforderliche Herkunftszertifikate
    • Bußgelder gegen Absender/Empfänger nach Prüfverfahren

    🌎 Internationales Terminal (Passagier nach Los Angeles)

    • 29 hochwertige lose Perlen im Handgepäck sichergestellt
    • Fehlende Exportdokumente des Perlenzucht-Departements
    • Passagier mit Zollverfahren und Strafzahlung konfrontiert

    Bedeutung der Maßnahmen

    🔹 Markenschutz: Sicherung des Premium-Status zertifizierter Tahiti-Perlen
    🔹 Marktregulierung: Bekämpfung grauer Handelskanäle, die den legalen Markt gefährden
    🔹 Qualitätssicherung: Gewährleistung, dass nur rückverfolgbare, klassifizierte Perlen globale Märkte erreichen

    „Diese Aktionen zeigen unsere Null-Toleranz-Politik gegenüber nicht genehmigtem Perlenhandel“, betonte der Zolldirektor [Name]. „Jede beschlagnahmte Perle steht für geschützte Einnahmen lizenzierter Produzenten.“

    Auswirkungen auf die Branche

    Die Maßnahmen stehen im Einklang mit dem Strategieplan 2024-2027 für den Perlensektor Französisch-Polynesiens, der priorisiert:
    Verbesserte Rückverfolgbarkeit durch digitale Zertifizierung
    Verschärfte Exportkontrollen an allen Transitpunkten
    Internationale Zusammenarbeit zur Bekämpfung illegalen Handels

    Hinweise für Reisende

    Jeder Perlenexport erfordert:

    • Amtliches, staatliches Zertifikat
    • Vorherige Zolldeklaration
    • Handelsrechnung für wertvolle Sendungen

    Nächste Schritte: Beschlagnahmte Perlen werden unter Aufsicht vernichtet, um eine Rückführung in den Markt zu verhindern.

    Weitere Informationen: Exportrichtlinien auf der Website der Maison de la Perle einsehen.

  • Citizen und die polynesische Regierung schließen ein bahnbrechendes Abkommen zur Präsentation von Tahiti-Perlen in Japan

    Strategische Partnerschaft zur Wiederbelebung der Tahiti-Perlen in Japan

    Marine Resources Minister Temauri Foster hat kürzlich strategische Gespräche mit Führungskräften der Citizen Watch Company geführt, darunter Yutaka Kitamura (Group Director) und Masayuki Ito (Leiter der Perlenabteilung). Ziel ist eine ambitionierte Partnerschaft zur Neubelebung der Vermarktung tahitischer Zuchtperlen auf dem japanischen Markt.

    Citizen als Premium-Partner

    Als weltweit führendes Unternehmen in der Uhren- und Schmuckbranche mit 20.000 Verkaufsstellen weltweit zeigt Citizen großes Interesse an Tahitis schwarzen Perlen. In der ersten Phase der Zusammenarbeit wurden 130 hochrangige Einzelhandelsstandorte ausgewählt, die als exklusive Präsentationsplattformen für diese polynesischen Edelsteine unter Japans Luxuskunden dienen werden.

    Ein Meilenstein im Jubiläumsjahr

    Die Partnerschaft fügt sich nahtlos in die Bemühungen der Maison de la Perle ein, die in diesem Jahr das 50-jährige Jubiläum der ersten erfolgreichen Perlenveredelung in Tahiti feiert. Die Kooperation mit Citizen markiert einen neuen Höhepunkt in der internationalen Kampagne zur Festigung der Position tahitischer Perlen in den prestigeträchtigsten Exportmärkten der Welt.

    „Diese Zusammenarbeit unterstreicht die globale Strahlkraft unserer Perlen und stärkt ihre Präsenz im Herzen des japanischen Luxussegments“, betonte Minister Foster.

    Mit dieser Initiative setzt Französisch-Polynesien ein klares Zeichen für die nachhaltige Vermarktung seines „schwarzen Goldes“ – und schreibt gleichzeitig ein neues Kapitel in der Erfolgsgeschichte der Tahiti-Perle.

  • Tahiti-Perlen erleuchten den Place Vendôme in einer spektakulären Open-Air-Ausstellung

    „Vom Meer zur Vitrine“: Eine Hommage an die Exzellenz der Tahiti-Perle

    Der ikonische Place Vendôme – Epizentrum der globalen Haute Joaillerie – verwandelt sich in eine Open-Air-Galerie zum 50. Jubiläum der polynesischen Perlenzucht. Achtzehn monumentale Fotografien des preisgekrönten Künstlers Thierry Bouët zeichnen die außergewöhnliche Reise der Tahiti-Perlen nach – von ihrer Entstehung in den unberührten Lagunen Polynesiens bis hin zu den exklusivsten Schmuckkollektionen der Welt.

    Ein monumentales Schmuck-Fantasiestück

    • 20 riesige Perlen-Skulpturen (3 m Durchmesser), die eine atemberaubende „Halskette“ bilden
    • Immersive Szenografie der Designerin Anna Mari, die moderne Kunst mit Juwelenerbe verbindet
    • Faszinierende Aufnahmen, die irisierende Farben, organische Texturen und das mystische Flair der Perlen einfangen

    Strategische Kulturdiplomatie

    Die von der Maison de la Perle in Zusammenarbeit mit dem 1. Pariser Arrondissement organisierte Ausstellung:
    ✔ Feiert das „Jahr der Überseegebiete Frankreichs“
    ✔ Untermauert den Status der Tahiti-Perlen als natürliche Luxusikonen
    ✔ Startet eine Welttournee (Tokio, Mailand, Monaco), um internationale Märkte zu begeistern

    „Dies ist mehr als eine Ausstellung – es ist eine Liebeserklärung an Polynesiens schwarzes Gold“, erklärt Ingrid Izquierdo, Direktorin der Maison de la Perle. „Wir bringen die Seele unserer Lagunen ins Herz der Pariser Eleganz.“

    Besuchererlebnis

    📍 Place Vendôme, Paris 1er
    📅 15. Mai – 2. Juni, Eintritt frei
    🕒 Täglich (abends beleuchtet)
    💎 VR-Erlebnis: Ein virtueller Tauchgang zu den Perlenfarmen Französisch-Polynesiens

    „Wenn diese Riesenperlen den Place Vendôme ‚schmücken‘, erinnern sie die Welt daran, dass wahrer Luxus mit der Perfektion der Natur beginnt“, fügt Thierry Bouët hinzu.

  • Wirtschaftsdiplomatie: Japanische Delegation besucht Polynesien, um tahitianische Perlen zu unterstützen

    Eine strategische Partnerschaft für nachhaltige Entwicklung

    Papeete, [Datum] – In einem bedeutenden Akt der Wirtschaftsdiplomatie empfing Französisch-Polynesien eine hochrangige japanische Delegation zur Stärkung der bilateralen Zusammenarbeit in den Bereichen Perlenzucht, Tourismus und Umweltschutz. Empfangen wurde die Delegation von Temauri Foster, Minister für Meeresressourcen, gemeinsam mit Präsident Gaston Tong Sang und Ingrid Izquierdo, Direktorin der Maison de la Perle.

    Wichtige Teilnehmer & Ziele

    Die Delegation setzte sich aus prominenten Persönlichkeiten zusammen:

    • Herr Muroi Churoku, Pionier der Perlenveredelung in Polynesien
    • Herr Akimoto Takashi, Geschäftsführer von Citizen (weltweit führende Uhrenmarke)
    • Herr Ketan Chaudhari, Vertreter von Orient Pearl
    • Japanische Medienvertreter zur Dokumentation des natürlichen und kulturellen Erbes Polynesiens

    Im Mittelpunkt der Gespräche standen:
    🌊 Zusammenarbeit in der Perlenindustrie (anlässlich des 50-jährigen Jubiläums)
    🏝️ Ausbau des Ökotourismus
    ♻️ Umweltschutz (mit Fokus auf Lagunenschutz)

    Mehr als Diplomatie: Eine kulturelle und wirtschaftliche Brücke

    Das Programm umfasste:

    • Dreharbeiten an polynesischen Lagunen, Kunsthandwerksfischerei und Perlenfarmen
    • Inselbesichtigungen zur Vorstellung nachhaltiger Praktiken
    • Wirtschaftsnetzwerke zur globalen Vermarktung tahitischer Perlen

    „Tahiti-Perlen sind nicht nur Edelsteine – sie sind Botschafter unserer Kultur und Motoren wirtschaftlichen Wachstums“, betonte Minister Foster. Die Anwesenheit der Delegation unterstreicht Japans Rolle als Schlüsselpartner bei der Positionierung tahitischer Perlen als Luxusikone.

    Eine gemeinsame Vision für die Zukunft

    Die Partnerschaft verfolgt drei Hauptziele:
    Verbesserung der Perlenqualitätsstandards
    Förderung umweltfreundlichen Tourismus
    Stärkung des kulturellen Austauschs

    Zum 50-jährigen Jubiläum der Perlenindustrie markiert diese Zusammenarbeit ein erneuertes Bekenntnis zu Nachhaltigkeit, Innovation und globaler Anerkennung.

    „Gemeinsam schreiben wir das nächste Kapitel der Tahiti-Perlen – eines von Widerstandsfähigkeit und internationalem Ruhm“, resümierte Präsident Tong Sang.


  • Perlen werden abgelehnt: Regulierte Zerstörung und finanzielle Unterstützung für Perlenfarmer

    Geplante Vernichtung minderwertiger Perlen zur Qualitätssicherung

    Das Perlenzucht-Departement wird am 7. und 8. Februar 2011 entlang der Patutoa-Straße in Papeete eine kontrollierte Vernichtung nicht verkehrsfähiger Perlen durchführen. Diese von Temauri Foster, Minister für Meeresressourcen und Perlenzucht, angekündigte Maßnahme unterstreicht das Engagement der Regierung zum Schutz des Premium-Images tahitischer Perlen.

    Strikte Qualitätskontrolle

    Die aussortierten Perlen – gewonnen aus Pinctada margaritifera var. cumingii-Austern – unterliegen gemäß geltender Bestimmungen einem absoluten Vermarktungsverbot. Die Ausschussgründe umfassen:

    • Kalzit-Ablagerungen
    • Abgestorbene Gewebezonen
    • Unzureichende Perlmuttschicht-Dicke

    Sämtliche Perlen mit Exportbeschränkungen werden systematisch erfasst und unter Aufsicht vernichtet, um eine Marktverwässerung zu verhindern.

    Finanzielle Kompensation für Züchter

    Als Anreiz für qualitätsbewusste Produzenten gewährt die Regierung:

    • 50 FCFP pro Gramm zurückbehaltener Ausschussperlen
    • Maximal 500 Gramm pro Hektar und Jahr

    2010 profitierten 155 Perlenzüchter von dieser Regelung – entschädigt wurde die Vernichtung von 233.118 Perlen, was die Branchenverpflichtung zur Wahrung der geschützten Herkunftsbezeichnung belegt.

    Strategische Bedeutung

    Die Maßnahme dient dreierlei Zielen:
    Erhalt des Luxusstatus tahitischer Perlen
    Wirtschaftliche Entlastung standardkonformer Betriebe
    Stärkung des Verbrauchervertrauens weltweit

    „Die Vernichtung minderwertiger Perlen schützt den Wert jeder einwandfreien Perle, die den Markt erreicht“, betonte Minister Foster. Die Aktion verdeutlicht Polynesiens kompromisslosen Qualitätsanspruch in seiner Leitindustrie.

  • Perlen-Symposium: Polynesischer Sektor strebt nach Erneuerung und Prestige

    Donnerstagnachmittag: Historisches Branchentreffen unter dem Präsidentschaftspavillon

    Am Donnerstagnachmittag versammelten sich unter dem Präsidentschaftspavillon alle Akteure der französisch-polynesischen Perlenindustrie zu einem wegweisenden Symposium. Das vom Ministerium für Meeresressourcen und der Maison de la Perle organisierte Treffen markiert einen strategischen Wendepunkt für den Sektor.

    Branchenübergreifende Zusammenarbeit für gemeinsame Ziele

    Produzenten, Händler, Juweliere und Fachleute diskutierten in sechs thematischen Workshops:

    • Produktionsoptimierung
    • Exportstrategien
    • Qualitätsklassifizierung
    • Preisgestaltung
    • Gemologische Expertise
    • Globale Vermarktung & Zertifizierungssysteme

    Die Veranstaltung bot eine einzigartige Plattform für den direkten Dialog entlang der gesamten Wertschöpfungskette – vereint durch das gemeinsame Erbe der Tahiti-Perle, Symbol polynesischer Eleganz und Identität.

    Minister Fosters Vision: Rückkehr zum Noblen Status

    Temauri Foster, Minister für Meeresressourcen, betonte:
    „Wir müssen den gezüchteten Tahiti-Perlen ihren alten Glanz zurückgeben. Dafür brauchen wir eine professionelle Ausrichtung, um unser internationales Image und unsere Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.“

    Die Maison de la Perle nutzt das 50-jährige Jubiläum der Perlenzucht, um:
    Neue Märkte zu erschließen (Brasilien, Russland, Indien)
    Traditionelle Absatzmärkte zu festigen (Japan, China)
    Schwarze Perlen als unverzichtbares Luxusgut zu positionieren

    Ein historisches Erbe feiern

    Das Jubiläum erinnert an 1961, als Jean-Marie Domard, damaliger Leiter des Fischereidienstes, mit dem japanischen Perlenmeister Churoku Muroi auf dem Hikueru-Atoll die ersten erfolgreichen Transplantationsversuche durchführte. Innerhalb weniger Jahre entwickelte sich daraus eine der bedeutendsten Wirtschafts- und Kulturerfolgsgeschichten Polynesiens.

    Der Weg nach vorn

    Zum Abschluss des Symposiums wurden drei Kernziele bekräftigt:

    1. Standardisierung von Produktion und Qualitätskontrollen
    2. Innovative Vermarktungs- und Vertriebswege
    3. Bewahrung traditionellen Wissens bei gleichzeitiger Modernisierung

    Mit dieser gemeinsamen Vision soll die Tahiti-Perle weiterhin als Inbegriff zeitloser Schönheit und höchster Qualität glänzen – in den exklusivsten Juwelierauslagen der Welt.

    „Unsere Perlen tragen die Seele Polynesiens. Gemeinsam sorgen wir dafür, dass sie weiterhin weltweit erstrahlen“, resümierte ein Vertreter der Maison de la Perle.

  • Perlenzucht: Abschließende Bewertung und Zukunftsaussichten des EEF-Projekts

    Ein entscheidender Moment für die Perlenindustrie Französisch-Polynesiens

    Seit 2007 leitet die Abteilung für Perlenzucht das Projekt „Professionalisierung und Nachhaltigkeit der Perlenzucht“, finanziert durch den 9. Europäischen Entwicklungsfonds (EEF), das im Dezember 2010 endet. Zur Würdigung der erreichten Ziele findet am Mittwoch, den 3. November 2010, ab 8:30 Uhr im Präsidentschaftspalast eine Abschlusskonferenz unter der Schirmherrschaft des Ministeriums für Meeresressourcen statt.

    Drei Säulen des Erfolgs

    1. Mobile Schulungen: Praxisnahes Wissen direkt vor Ort
      Von April 2008 bis Juni 2010 fanden kostenlose Fortbildungen direkt auf den Perlenfarmen statt:
    • 10 Experten vermittelten Fachwissen in:
      ✓ Pfropftechniken
      ✓ Werkzeugherstellung
      ✓ Perlenklassifizierung
      ✓ Marktstrategien
      ✓ Finanzmanagement
      ✓ Tauchsicherheit
    • Beeindruckende Bilanz:
      ➝ 641 Schulungen auf 20 Inseln und Atollen
      ➝ 96% Zufriedenheit der Teilnehmer
      ➝ 92% wünschen Fortsetzung der Programme
    1. Wissenschaftliche Forschung: Daten für bessere Erträge
      Forschungsfokus auf Hydrodynamik der Perlenlagunen (Ahe und Takaroa):
    • Digitale Strömungsmodelle basierend auf:
      ✓ Bathymetrischen Untersuchungen
      ✓ 2-jährigen Flussmessungen
    • Neue Erkenntnisse zu:
      ✓ Larvenverbreitung (verbesserte Muschelsammlung)
      ✓ Austernernährung (Wachstumsvorhersagemodelle)
    • Praxishandbuch wird auf der Konferenz verteilt
    1. Marktstrategie: Globale Positionierung stärken
      Italtrend Consulting analysierte:
    • Weltweite Markttrends
    • Vertriebskanäle
    • Entwickelte maßgeschneiderte Marketingstrategie
    • Aktualisierter Leitfaden wird vorgestellt

    Nachhaltige Perspektiven für das „schwarze Gold“

    Das EEF-Projekt hinterlässt ein starkes Erbe:
    ✓ Praxiserprobte Ausbildungsprogramme
    ✓ Wissenschaftlich optimierte Produktion
    ✓ Strategische Marktpositionierung

    „Die Zukunft unserer Perlen liegt in der Einheit von Züchtern, Wissenschaftlern und Politikern.“ — Maison de la Perle

    Mit diesem ganzheitlichen Ansatz ist Französisch-Polynesien bestens gerüstet, um den globalen Spitzenplatz seiner Perlen nachhaltig zu sichern – wo Tradition und Innovation gemeinsam glänzen.

  • Gaston Tong Sang ruft zur kollektiven Mobilisierung zur Wiederbelebung der Perlenindustrie auf

    Eine leidenschaftliche Ansprache bei der Überprüfung des EEF-Projekts

    Am 3. November 2010 hielt Gaston Tong Sang im Empfangssaal des Präsidialamtes eine wegweisende Rede anlässlich des Überprüfungstags des Europäischen Entwicklungsfonds (EEF) für die Perlenindustrie. Vor wichtigen Akteuren der Branche unterstrich er die strategische Bedeutung der Perlenzucht für Polynesiens Wirtschaft und skizzierte einen Fahrplan für ihre Zukunft.

    Ein Schlüsselsektor vor Herausforderungen

    Zu Beginn würdigte Gaston Tong Sang die Anwesenheit von Temauri Foster, Ministerin für Meeresressourcen, sowie von Branchenexperten und Perlenzüchtern, deren zentrale Rolle er betonte. Er erinnerte an die historische Dynamik der Branche, gestand aber auch aktuelle Schwierigkeiten ein – insbesondere Preisrückgänge und die Notwendigkeit der Erneuerung.

    Trotz dieser Hürden rief er zu Optimismus auf und verwies auf die ermutigenden Ergebnisse der jüngsten Auktionen in Bora Bora, bei denen die Perlenqualität den entscheidenden Unterschied machte. „Tahiti-Perlen bleiben ein außergewöhnliches Produkt, und auf dieser Exzellenz müssen wir aufbauen“, erklärte er.

    Fachwissen, Forschung & Partnerschaften: Schlüssel zum Erfolg

    In seiner Rede legte er besonderen Wert auf:

    • Die Verbesserung der technischen Fähigkeiten von Perlenzuchtbetrieben
    • Vertiefte Kenntnisse der Lagunenökosysteme für erstklassige Produktion
    • Die Stärkung der Partnerschaften mit der EU und wissenschaftlichen Einrichtungen, deren Forschung zu nachhaltiger Perlenzucht beiträgt

    Ministerin Temauri Foster skizzierte in ihrem Beitrag laufende Regierungsmaßnahmen zur Unterstützung der Branche und bekräftigte das institutionelle Engagement für ihre Wiederbelebung.

    Ein Appell zur gemeinsamen Kraftanstrengung

    Zum Abschluss betonte Gaston Tong Sang die unerschütterliche Unterstützung der polynesischen Regierung für die Perlenzüchter und rief dazu auf, die Kräfte für die weltweite Vermarktung der Tahiti-Perlen zu bündeln. „Lasst uns unsere Energien vereinen, wie wir es für den Tourismus tun, damit die Perle ein Juwel unserer Wirtschaft bleibt“, so sein Appell.

    Mit einem herzlichen „Mauruuru“ (Danke) beendete er seine Rede und würdigte damit alle, die täglich für den Erhalt dieses polynesischen Traditionsgutes arbeiten.

    Gemeinsam in die Zukunft

    Mit dieser vereinten Vision – die Tradition, Innovation und gemeinsamen Ehrgeiz verbindet – bekräftigt Französisch-Polynesien seinen Entschluss, eine glänzende Zukunft für seine legendäre Perlenindustrie zu sichern.

  • Tahiti-Perlen: Ermutigende Ergebnisse von Bora Bora-Auktionen

    Historische Auktionen und ein Wettbewerb von höchstem Rang in Bora Bora
    Perlenauktionen kehren nach Polynesien zurück

    Im Zuge der 2009 initiierten Branchenreform realisierte die Regierung Polynesiens 2010 ihre strategische Vision, Perlenauktionen wieder in ihr Ursprungsland zurückzuholen. Dieser ehrgeizige Plan materialisierte sich durch zwei bedeutende Veranstaltungen am 5. und 6. Oktober 2010 in Bora Bora, dem historischen Ursprungsort der polynesischen Perlenzucht.

    5. Oktober: Versteigerung von 26 Losen Spitzenperlen (Top Gem, A und B)
    ➝ 30.100 Perlen (Durchschnittsgewicht: 1,69 g pro Perle)
    ➝ 23 Lose erfolgreich veräußert (Abschlussquote: 88,5 %)
    ➝ Durchschnittserlös: 2.863 F CFP pro Perle (+23,1 % Aufschlag)

    6. Oktober: Versteigerung von 58 Losen Standardperlen (C und D)
    ➝ 195.009 Perlen (Durchschnittsgewicht: 1,71 g pro Perle)
    ➝ 30 Lose erfolgreich veräußert (Abschlussquote: 51,7 %)
    ➝ Durchschnittserlös: 1.316 F CFP pro Perle (+8,89 % Aufschlag)

    Bora Bora: Natürliche Bühne einer jahrhundertealten Perlenzuchttradition

    Die Auktionen fanden an einem Ort von besonderer Symbolkraft statt:
    ✔ Historische Stätte: Austragungsort der ersten Perlenfarm
    ✔ Kulturelles Vermächtnis: Würdigung der Ursprünge mit den legendären „Bora Bora-Perlen“
    ✔ Touristisches Flair: Harmonische Verbindung von Luxus und Tradition

    „Diese Rückbesinnung auf unsere Wurzeln verleiht unserer Perle eine neue Dimension, die untrennbar mit ihrem Ursprungsland und seiner Geschichte verbunden ist“, unterstrich ein Vertreter der Branche.

    Wettbewerb „Die schönste Perle“: Eine Hommage an höchste Qualität

    Parallel dazu veranstaltete die Maison de la Perle – die neue staatliche Marketingorganisation – einen bemerkenswerten Wettbewerb:
    🔹 4 prämierte Perlen, ausgewählt durch internationale Fachjurys
    🔹 Qualitätskriterien: Größe, Oberflächenbeschaffenheit, Farbe und Schimmer
    🔹 Publikumsbeteiligung: Abstimmung bis zum 3. November 2010

    Die siegreiche Perle wird 2025 eine Weltreise antreten und den 50. Jahrestag der Tahiti-Perle auf allen fünf Kontinenten würdigen.

    Aufschwung einer ganzen Branche

    Diese Veranstaltungen markieren einen entscheidenden Wendepunkt:
    ✅ Regionaler Mehrwert: Stärkung der lokalen Verwurzelung
    ✅ Wirtschaftlicher Erfolg: Deutlich gestiegene Durchschnittserlöse
    ✅ Internationale Wertschätzung: Der Wettbewerb als Aushängeschild für Spitzenqualität

    „Diese Ergebnisse belegen, dass unsere Perle ihren angestammten Platz im globalen Luxussegment zurückerobert hat“, kommentierte ein anwesender Handelsexperte.

    Durch diese Maßnahmen festigt Französisch-Polynesien seine Vorreiterrolle im Bereich der Zuchtperlen und vereint dabei traditionelle Handwerkskunst mit modernen Vermarktungsstrategien.

  • Polynesische Perlenzucht verbindet sich wieder mit Exzellenz

    Historische Auktionen und ein prestigeträchtiger Wettbewerb in Bora Bora
    Die große Rückkehr der Perlenauktionen nach Polynesien

    Im Rahmen der 2009 eingeleiteten Branchenreform setzte die polynesische Regierung 2010 ihre strategische Vision um, Perlenauktionen wieder in die Heimat zurückzuholen. Diese Ambition nahm Gestalt an mit der Organisation zweier Großveranstaltungen am 5. und 6. Oktober 2010 in Bora Bora, der historischen Geburtsstätte der polynesischen Perlenzucht.

    5. Oktober: Verkauf von 26 Losen hochwertiger Perlen (Top Gem, A und B)
    ➝ 30.100 Perlen (Durchschnittsgewicht: 1,69 g pro Stück)
    ➝ 23 Lose verkauft (Erfolgsquote: 88,5 %)
    ➝ Durchschnittspreis: 2.863 F CFP pro Perle (+23,1 % Aufschlag)

    6. Oktober: Verkauf von 58 Losen Standardperlen (C und D)
    ➝ 195.009 Perlen (Durchschnittsgewicht: 1,71 g pro Stück)
    ➝ 30 Lose verkauft (Erfolgsquote: 51,7 %)
    ➝ Durchschnittspreis: 1.316 F CFP pro Perle (+8,89 % Aufschlag)


    Bora Bora, die natürliche Kulisse einer Perlenzuchttradition

    Diese Auktionen fanden an einem zutiefst symbolträchtigen Ort statt:
    Historischer Schauplatz: Durchführung am Standort der ersten Perlenfarm
    Kulturelles Erbe: Eine Hommage an die Ursprünge mit den legendären „Perlen von Bora Bora“
    Touristische Anziehungskraft: Eine perfekte Verbindung von Luxus und Tradition

    „Diese Rückkehr zu unseren Wurzeln verleiht unserer Perle eine neue Dimension, die tief in ihrem Land und ihrer Geschichte verwurzelt ist“, betonte ein Branchenvertreter.


    Wettbewerb „Schönste Perle“: Eine Feier der Exzellenz

    Parallel organisierte die Maison de la Perle – die neue staatliche Marketingorganisation – einen außergewöhnlichen Wettbewerb:
    🔹 4 preisgekrönte Perlen, ausgewählt von internationalen Experten
    🔹 Exzellenzkriterien: Größe, Oberflächenqualität, Farbe und Glanz
    🔹 Öffentliche Beteiligung: Abstimmung bis zum 3. November 2010

    Die Siegerperle wird 2025 auf eine Weltreise gehen und den 50. Jahrestag der Tahiti-Perle auf fünf Kontinenten feiern.


    Ein vielversprechender Branchenaufschwung

    Diese Ereignisse markieren einen entscheidenden Wendepunkt:
    Lokale Aufwertung: Gestärkte regionale Verwurzelung
    Wirtschaftliche Leistung: Deutlich höhere Durchschnittspreise
    Internationale Anerkennung: Der Wettbewerb als Schaufenster der Exzellenz

    „Diese Ergebnisse beweisen, dass unsere Perle ihren Platz im globalen Luxusmarkt zurückerobert hat“, erklärte ein auf den Auktionen anwesender Händler.

    Mit diesen Initiativen bekräftigt Französisch-Polynesien seine Führungsposition bei Zuchtperlen und verbindet traditionelles Know-how mit innovativer Handelsstrategie.