Manihi: Wiederbelebung der Perlenzucht mit Ifremer und ein erneutes Engagement für Qualität

Manihi, das historische Zentrum der polynesischen Perlenzucht, bereitet sich auf eine Renaissance vor.

Eine Branche, die Erneuerung braucht

Während eines Ministerbesuchs legte Bürgermeisterin Mireille Haoatai eine schonungslose Analyse vor:

  • Dramatischer Rückgang der Perlenzucht: von einst 4.000 Produzenten auf heute nur noch 1.000
  • Hauptprobleme: Schwierigkeiten im Management der maritimen Konzessionen

„Besser produzieren“-Strategie

Der Wiederbelebungsplan konzentriert sich auf:
🔬 Wissenschaftliche Forschung: Partnerschaft mit Ifremer zur:

  • Steigerung der Perlenqualität und -gleichmäßigkeit
  • Verbesserung der Farbbrillanz durch natürliche Methoden
    🌱 Nachhaltige Praktiken: Reduzierung der Umweltauswirkungen

Unterstützung der Regierung

George Pau-Langevin (Überseeministerin):

  • Zusicherung staatlicher Unterstützung für Ifremer-Forschung
  • Vorschlag, Tahiti-Perlen auf der Pariser Landwirtschaftsmesse zu präsentieren, um ihre Bekanntheit zu steigern

Präsident Edouard Fritch:

  • Fordert Branchenreform nach australischem Vorbild (weniger, aber qualitätsorientierte Produzenten)
  • Betont Selbstregulierung und Verantwortung der Akteure

Hoffnung für die Geburtsstätte der Perlenzucht

Manihi – wo die tahitianischen Zuchtperlen ihren Ursprung hatten – sieht nun einen Weg zur Erholung durch:
✅ Politische Entschlossenheit
✅ Wissenschaftliche Innovation
✅ Kompromisslose Qualitätsstandards

Die Zukunft des Atolls könnte wieder so strahlen wie seine legendären Perlen.

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