Zollbeamte vereiteln Schmuggelversuche tahitianischer Perlen
*10. Juni 2012 – Flughafen Tahiti-Faa’a*
Am 10. Juni 2012 vereitelten Zollbeamte am Flughafen Tahiti-Faa’a einen schwerwiegenden Schmuggelversuch an Bord des ATN-Flugs 78 nach Tokio. Ein chinesischer Perlenzüchter wurde mit 1.449 hochwertigen schwarzen Perlen erwischt, die geschickt in Flüssigseifenflaschen und einer Schokoladenpulverdose versteckt waren. Die beschlagnahmte Ladung im Wert von über 1.343.000 XPF wurde konfisziert, zudem wurden hohe Geldstrafen verhängt.
Bereits Wochen zuvor hatten Inspektoren im Gepäck eines professionellen Perlendrillers auf dem NZ-Flug 41 nach Auckland 3.739 nicht deklarierte schwarze Perlen entdeckt – darunter über 400 Ausschussware. Diese entschlossenen Maßnahmen schützen den internationalen Ruf tahitianischer Perlen.
Kampf gegen illegale Perlenkerne
Die Wachsamkeit des Zolls beschränkt sich nicht nur auf Perlen. Seit Januar wurden 430 kg verbotener Perlenkerne in Expresssendungen abgefangen. Diese Kerne stammen von geschützten Riesenmuscheln (geregelt durch das Washingtoner Artenschutzabkommen) und verstoßen gegen das Dekret 1240/CM vom 30. August 2007.
Polynesiens Zoll als Hüter der Perlenqualität
Die französisch-polynesischen Zollbehörden unterstreichen ihre entscheidende Rolle als Wächter der Perlen-Exzellenz. Die strenge Überwachung von Import, Export und Binnenhandel mit Perlen und Perlenkernen bleibt von zentraler Bedeutung. Die 19 in diesem Jahr registrierten Perlen-bezogenen Fälle zeigen das Ausmaß illegaler Aktivitäten und die Notwendigkeit zollrechtlicher Sanktionen.
Angesichts der Bedrohungen für diesen wirtschaftlichen Grundpfeiler bekräftigt der polynesische Zoll sein unerschütterliches Engagement für den Schutz der Qualität und des globalen Prestiges tahitianischer Perlen.
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